Montag, 27. Oktober 2008

Parc national du Mont Tremblant

Parc national du Mont Tremblant 24-26.10


Nach dem Motto: von der Natur kann man nie genug bekommen, gings direkt nach dem Gaspésie Road Trip auch schon wieder weiter. Und das mit dem direkt ist wörtlich zu nehmen: wir sind Donnerstag Abend aus der Gaspésie zurück gekehrt und Freitag morgens gings dann auch schon wieder los. Diesmal bin ich mit dem deutschen Stammtisch, also vielen Deutschen (die meisten Sprachassistenten) und ein paar Franzosen ein Wochenende in ein Hostel im Parc national gefahren.

Der ist im Gegensatz zu der Gaspésie quasi um die Ecke: nur 2 Stunden mit dem Auto und schon war man da. Dort haben wir dann natürlich gemacht, was man im Nationalpark so macht: wandern und sich an der Natur erfreuen (gut der Golfplatz auf dem wir zwischenzeitlich gelandet sind war auch nicht schlecht), durch Skidörfer laufen, die im Herbst ein wenig ausgestorben sind, abends lecker kochen und essen und danach in der Dorfkneipe ein paar Bierchen trinken. Wir hatten leider ziemliches Pech mit dem Wetter, der Samstag war so verregnet, dass es fast unmöglich war sich draußen aufzuhalten (zumindest im trockenen Zustand) und auch Sonntag war nicht das allerbeste Wetter. Wenigstens konnten wir da aber eine kleine Wanderung im Parc machen und die wunderschöne Aussicht auf einen der viele Seen genießen. Alles in allem war es ein entspanntes Wochenende in der Natur, bevor der Unistress voll und ganz beginnt: 3 Examen in einer Woche, dann Halloween, dann noch ein Examen und dann nur noch schlafen:).

Samstag, 25. Oktober 2008

Road Trip Gaspésie

Tjoa, da aber der Oktober auch ziemlich lang ist und wir außerdem eine Woche offiziell "frei" hatten, haben wir beschlossen weitere Teile Quebecs zu erkunden. Gut, die freie Woche ist eigentlich eine Lesewoche, damit die Studenten allen verpassten Stoff nachlesen können und sich auf die Mid-term Exams vorbereiten können. Aber Examerfahrene Maastrichter Studenten haben so etwas natürlich nicht nötig......... Man kann schließlich auch im Auto lernen :D.
Aber von vorne:

Ziel der Reise: die Gaspésie.


Größere Kartenansicht

Eine Halbinsel im Nord-Osten Quebecs, auf der es eigentlich nichts gibt, außer Natur, Natur, Natur. Macht aber nichts, wir hatten ja sonst nichts zu tun.
Teilnehmer: 3 Deutsche aus Maastricht, eine Französin und eine Schwedin. Das hatte zur Folge, das wir auf der gesamten Fahrt eine bunte Mischung aus französisch, englisch und deutsch gesprochen haben. Wir untereinander haben uns verstanden, Außenstehende müssen vor allem bei dem englisch französisch Misch-masch das Grauen bekommen haben.

Und so sah das Ganze dann im Endeffekt aus:

Road Trip Gaspésie 20.10.-24.10


Wir haben unglaublich viel Zeit im Auto verbracht (immerhin sind wir in 4 Tagen 2200 km gefahren) und haben viel gesehen: Naturparks, tote Elche!!!! (leider keine lebendigen, aber immerhin), Schnee im Oktober (massenweise), verlassene kleine Käffer und zigtausend km Straße. Aber es waren verdammt geniale 4 Tage mit Spaß im Auto, Spaß im Motel und auf der ständigen Suche nach toten Elchen (für mich), Essen (für die Schwedin) und Brot (für die Französin).

Montag, 20. Oktober 2008

Oktober in Montréal

Oktober in Montréal heißt vor allem eins: Indian Summer!!! Bunte Bäume überall, Sonne und langsam, aber stetig sinkende Temperaturen. So stetig, dass wir Ende Oktober auch wirklich den ersten Schnee hier in Montréal hatten. Aber wirklichen Schnee, nicht dieses nasse, fast regenhafte Zeug, sondern Schnee, der auch einfach mal 3 Tage auf dem Boden liegen bleibt. Sehr schön!


Ansonsten gabs im Oktober natürlich auch ein Oktoberfest, mit echten Weißwürstchen, selbstgemachtem Sauerkraut und Schwarzwälder Kirschtorte als Nachtisch und natürlich ganz viel Weißbier (Gut das war quebecer Weißbier. Gibt es, sogar verschiedene Sorten und gar nicht übel). Dazu muss gesagt werden, dass ich in meinem Kurs "Introduction à la littérature allemande" die besten Quebecois überhaupt kennen gelernt habe. Simon-Pierre und Renaud, unsere beiden Keulen, mit denen wir jeden Mittwoch beim deutschen Stammtisch (ein Treffpunkt für Deutsche, Sprachassistenten, Deutschstudenten oder einfach alle Montréaler die deutsch sprechen wollen) die Geheimnissen des Quebecois und der deutschen Umgangssprache ergründen Renaud hat eine 2-jährige Kochausbildung und hat daher freiwillig das Kochen übernommen. Und ich muss sagen es war genial!!! Unglaublich lecker!! Und auch unglaublich viel (ich konnte erst die ganze Nacht kaum schlafen, weil mein Magen so voll war und hab den gesamten nächsten Tag vielleicht einen Apfel und ne Schüssel Cornflakes gegessen....).